1. Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen kurz erklärt

robot

Beim Hören des Begriffs “Künstliche Intelligenz” (KI) denkt man eventuell zuerst an Science-Fiction. An Roboter, die den Menschen entgegentreten und mit ihnen interagieren. Im wahren Leben dagegen ist “Künstliche Intelligenz” eine Software. Ein künstliches neuronales Netz, das die Fähigkeit besitzt, selbstständig aus Trainingsdaten zu lernen. Aktuell wird sie zum Beispiel in der Sprach- und Bilderkennung eingesetzt. Es wird sogar bereits an einer künstlichen Intelligenz gearbeitet, die auf menschliche Emotionen reagiert.

Künstliche Intelligenz ist also ein Algorithmus, sprich Computer Code, welcher Maschinen dabei unterstützt, menschliche Fähigkeiten wie das Lösen von Problemen nachzuahmen und diese genauso gut, wenn nicht sogar besser auszuführen. In der Zukunft und im Zeitalter von Big Data nimmt KI eine immer wichtiger werdende Position ein. Für den Menschen wird es bald nicht mehr möglich sein, den Überblick über all die anfallenden Daten zu behalten, diese in ein geordnetes System zu bringen, zu analysieren, auszuwerten und logische Schlüsse daraus zu ziehen.

Maschinelles Lernen ist ein Bestandteil der Künstlichen Intelligenz. In diesem Bereich wird erforscht wie Maschinen Neues dazulernen und sich eigenständig weiterentwickeln können. Dazu werden große Datenmengen, Modelle und Algorithmen benötigt. Diese Unmengen an Daten können vom menschlichen Gehirn nicht mehr allein verarbeitet werden. Lernende Programme dagegen können unzählige Daten ermitteln, aus ihnen lernen und diese weiterverarbeiten. Dies geschieht beispielsweise bereits bei der Instandhaltung von Produktionsmaschinen. Sensoren messen kleinste Vibrationen – selbstlernende Algorithmen werten diese Daten aus und lernen Vibrationsmuster zu bewerten. Dies hat vor allem den Vorteil, dass sich Ausfälle von Bauteilen vorhersagen lassen und dadurch eine Instandhaltung ohne Unterbrechung des Betriebs möglich wird. Durch ständige Auswertung von Daten, können durch KI erfolgreiche Vorhersagen erstellt und so langfristig neues Wissen erschlossen werden.

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